Prof. h. c. Dr. Karl A. Lamers MdB im Gespräch mit Landrat Stefan Dallinger

Der CDU-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Heidelberg/Weinheim, Prof. h. c. Dr. Karl A. Lamers, traf im Rahmen seiner Sommertour mit dem Landrat des Rhein-Neckar-Kreises, Stefan Dallinger, zu einem Gespräch im Landratsamt zusammen.

Inhalt des Gesprächs waren die aktuellen Fortschritte und weiteren Herausforderungen beim Breitbandausbau im Rhein-Neckar-Kreis.

Zur Hauptaufgabe zählt insbesondere der Glasfaserausbau durch den Zweckverband High-Speed-Netz Rhein-Neckar, der die Standortbedingungen im Rhein-Neckar-Kreis weiter verbessert. Damit kann die zunehmende Digitalisierung in allen Lebensbereichen besser gemeistert werden. Der Rhein-Neckar-Kreis ist hier bereits auf einem sehr guten Weg. Der Landrat hob hervor, wie wichtig die Förderung durch den Bund sei. Dessen Anforderungen an den Digitalisierungsprozess seien jedoch nicht synchron mit den Anforderungen des Landes Baden-Württemberg, so dass hier noch viel Handlungsbedarf besteht.

Das unterstützt der Bundestagsabgeordnete Lamers ausdrücklich: „Der Rhein-Neckar-Kreis gilt bundesweit als TOP IT-Standort. Daher ist die Gewährleistung von guter Vernetzung und durchweg schnellem Internet unverzichtbar. Wenn ich zum Beispiel nach Oberflockenbach fahre, geht leider nichts mehr“. Prof. h. c. Dr. Karl A. Lamers würdigte hier die Leistungen des Rhein-Neckar-Kreises, der deutschlandweit als digitale Modellregion gilt.

Eine Kreisdelegation mit Landrat Stefan Dallinger an der Spitze wird in der nächsten Woche in Berlin bei Gesprächen u. a. mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und Digitale Infrastruktur, Steffen Bilger MdB, über den aktuellen Fortschritt und die Probleme des Digitalisierungsprozesses sprechen. Auch ein Besuch im Bundeskanzleramt steht auf dem Programm.

Ein weiteres Thema war die Integration. Hier hat die Stabstelle Integration beim Landratsamt, die seit 2016 besteht, ein umfassendes Integrationskonzept erarbeitet, anhand dessen die Integrationsarbeit in unserer Region weiterentwickelt und an aktuelle Gegebenheiten angepasst werden kann. So kommen bspw. rund 20% der anerkannten Flüchtlinge im Kreis einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis nach. „Das ist eine gute Basis, auf der man aufbauen kann“, so der Bundestagsabgeordnete Lamers.