Prof. h. c. Dr. Karl A. Lamers trifft Freiheitskämpferin Swetlana Tichanowskaja

Der CDU-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Heidelberg/ Weinheim, Prof. h. c. Dr. Karl A. Lamers, hat Swetlana Tichanowskaja, Präsidentschaftskandidatin bei den Wahlen in Belarus am 09. August, zu einem 40-minütigen Gespräch in Vilnius getroffen.

„Swetlana Tichanowskaja ist in den vergangenen Wochen unbestritten zu einem Symbol von Frieden und Freiheit in ihrem Land, aber auch weltweit geworden. Ihr leidenschaftlicher Kampf für ihr Volk beeindruckt mich zutiefst. Sie gibt Hunderttausenden Menschen die Hoffnung auf Veränderung und eine bessere Zukunft“, so der CDU-Bundestagsabgeordnete unmittelbar nach dem Gespräch in Vilnius.

Trotz der sich dramatisch zuspitzenden Situation in Minsk äußerte sich Tichanowskaja fest davon überzeugt, dass ihre Landsleute weiter friedlich demonstrieren werden: „Im Gespräch sagte sie mir, dass sie volles Vertrauen habe, dass die Menschen weiter gegen Staatschef Alexander Lukaschenko und sein Regime auf die Straße gehen werden und sich nicht von ihm und seinem willkürlich agierenden Sicherheitsapparat einschüchtern lassen.“

Ihr Freiheitsdrang sei stärker. Sie stehe in engem Kontakt mit vielen Menschen vor Ort. Der Koordinierungsrat arbeite an einer neuen Verfassung. Nach wie vor sei Lukaschenko offensichtlich aber nicht an einem echten Dialog mit den friedlich demonstrierenden Menschen interessiert. Deswegen sei es umso wichtiger, dass auch weiterhin über die schwierige Situation in Weißrussland und ihre Freiheitsbewegung berichtet werde. Sie sei für die moralische Unterstützung der Deutschen und für das Engagement von Kanzlerin Merkel sehr dankbar. „Das Volk in Belarus will ohne jeden Einfluss von außen – ob EU, NATO oder Russland – seinen eigenen Weg finden – im friedlichem Miteinander mit seinen Nachbarn“, so Prof. h. c. Dr. Lamers.

„Ich bewundere die Stärke und Kraft der vielen Menschen in Belarus, die auf die Straße gehen, um für eine Zukunft in Frieden und Freiheit zu demonstrieren; nicht wissend, ob sie für ihren Mut nicht mit Gefängnis und Folter bestraft werden. Ich bewundere ebenso Swetlana Tichanowskaja, die als Symbol und Hoffnungsträgerin für einen friedlichen Wandel in ihrem Land viele Menschen inspiriert und der ich meinen Respekt und meine Hochachtung bekundet habe. Diese Begegnung zählt für mich zu den herausragenden und bewegenden Momenten in meinem politischen Leben. Wir haben vereinbart, dass wir uns, wenn Belarus seinen Weg selbstbestimmt gegangen ist und die Menschen in Frieden und Freiheit leben können, in Minsk wie auch mit ihrer ganzen Familie in Heidelberg, in den Städten und Gemeinden meines Wahlkreises, einmal treffen.“

Zuvor war der stv. Vorsitzende des Verteidigungsausschusses und Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der NATO bereits mit dem litauischen Außenminister Linas Linkevičius zu einem intensiven Gedankenaustausch über die Zusammenarbeit in der Europäischen Union und in der NATO sowie die schwierigen Beziehungen zu Russland zusammengekommen.

Prof. h. c. Dr. Lamers wird morgen im Rahmen der Eröffnung des akademischen Jahres an der Mykolas Romeris Universität an drei Studenten den Friedenspreis seiner Stiftung überreichen. Vor seinem Rückflug wird er noch mit Verteidigungsminister Karoblis zusammentreffen.

Prof. h. c. Dr. Karl A. Lamers MdB dankt dem früheren sowjetischen Präsidenten Michail Gorbatschow

©Deutsche Botschaft Moskau/Nikita Markov

Moskau/Berlin, 07. November 2019 – Der CDU-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Heidelberg/ Weinheim, Prof. h. c. Dr. Karl A. Lamers, hat dem früheren Präsidenten der Sowjetunion, Michail Gorbatschow, anlässlich des 30. Jahrestages des Falls der Berliner Mauer für seine großen historischen Verdienste gedankt. „Präsident Gorbatschow hat sich dem Freiheitsdrang der Menschen nicht entgegengestellt, als sie mit Kerzen in der Hand für den Frieden aufgestanden sind. Gemeinsam mit unserem früheren Bundeskanzler Helmut Kohl – dem Kanzler der Einheit – und dem amerikanischen Präsidenten George H. W. Bush hat er etwas erreicht, was viele für unmöglich gehalten haben – unser geteiltes Land wiederzuvereinigen. Dafür ist das gesamte deutsche Volk sehr dankbar. Dieses wunderbare Ereignis hat unsere Welt für immer verändert“, so der CDU-Bundestagsabgeordnete Lamers. Bei seiner Begegnung in Moskau mit der Jahrhundertpersönlichkeit Gorbatschow überreichte Prof. h. c. Dr. Lamers dem Präsidenten ein Orginalstück der Berliner Mauer.

Gemeinsam mit Bundespräsident a.D. Christian Wulff, dem damaligen polnischen Präsidenten Lech Wałęsa, dem deutschen Botschafter in Russland, Dr. Géza Andreas von Geyr,  sowie der Gruppe die „Scorpions“ traf Lamers den früheren Präsidenten in der Gorbatschow-Stiftung in Moskau. Der Sänger der „Scorpions“, Klaus Meine, stimmte dabei spontan seine berühmte Hymne des Mauerfalls „Wind of Change“ an.

„In unserem einstündigen Gespräch haben wir über die von Gorbatschow damals auf den Weg gebrachten entscheidenden Reformen – Glasnost und Perestroika – gesprochen. Er hat daran erinnert, welche große Bedeutung der Fall der Berliner Mauer und die deutsche Wiedervereinigung für die Welt hatte und wie wichtig es war, dass damals ein Großteil der Atomwaffen abgeschafft wurde. Seine Angst, dass sein großes Erbe heute verspielt wird, kann ich angesichts der sicherheitspolitischen Weltlage verstehen. Er hat an uns alle appelliert, dass wir dieses Erbe forttragen müssen. Daran will ich weiter arbeiten“, so Prof. h. c. Dr. Lamers.

Anschließend traf der stv. Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Deutschen Bundestag, Prof. h.c. Dr. Karl A. Lamers, mit Sergej Kisljak, erster stv. Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Föderationsrates der Staatsduma, zusammen. In dem zweistündigen Gespräch standen gegenwärtige sicherheitspolitische Fragen wie das Verhältnis Russlands zur NATO und zur EU auf der Agenda. Dabei betonte Lamers die Notwendigkeit, die Beziehungen zu verbessern und im gegenseitigen Respekt den Dialog zu verstärken. Gemeinsam müsse man daran arbeiten, verloren gegangenes Vertrauen wiederherzustellen. Dies setze voraus, dass sich alle an getroffene Vereinbarungen hielten.

Bundestagsabgeordneter Prof. h. c. Dr. Karl A. Lamers MdB anlässlich seiner Sommertour im Wahlkreis unterwegs

Heidelberg, 26. Juli 2018 – Der CDU-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Heidelberg/Weinheim, Prof. h. c. Dr. Karl A. Lamers, nutzt auch in diesem Jahr wieder die sitzungsfreie Sommerzeit in Berlin, um sich vor Ort bei den Bürgerinnen und Bürgern des Wahlkreises Heidelberg/Weinheim eingehend über ihre Vorstellungen und Ansichten zu aktuellen politischen Fragen zu informieren. Zusammen mit Vertretern seiner Partei und Fraktion besucht er ein breit gefächertes Spektrum öffentlicher Einrichtungen und Institutionen sowie Unternehmen. Im Mittelpunkt steht dabei stets vor allem das persönliche Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern in den Gemeinden und Städten.

„Die alljährliche Sommertour ist ein Herzstück meiner politischen Arbeit im Wahlkreis. Ich freue mich jedes Jahr darauf, die parlamentarische Sommerpause zu nutzen, um alle Gemeinden meines Wahlkreises zu besuchen und mich mit den Bürgerinnen und Bürgern im direkten Gespräch auszutauschen. Es ist mir wichtig, dass die Menschen hier mich als direkten Ansprechpartner sehen und ich ihre Anliegen dann in meine Arbeit in Berlin einfließen lassen kann“, betont Lamers.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete versteht sich als „Mann der Basis“ und wer ihn kennt, weiß, wie wichtig ihm der direkte Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern ist und dass er stets ein offenes Ohr für ihre Belange hat – dies ist für ihn ein zentraler Bestandteil seiner Tätigkeit als Abgeordneter.

„Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an den Veranstaltungen und Aktionen der diesjährigen Sommertour teilzunehmen. Ich freue mich, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen“, so Lamers.

 

Lamers zum Vizepräsidenten der Atlantic Treaty Association gewählt

Prof. h. c. Dr. Karl A. Lamers mit dem Präsidenten der Atlantic Treaty Association Prof. Fabrizio Luciolli

Der CDU-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Heidelberg/Weinheim, Prof. h. c. Dr. Karl A. Lamers, ist bei der 63. Generalversammlung der Atlantic Treaty Association (ATA) in Brüssel zum Vizepräsidenten des Dachverbandes aller atlantischen Gesellschaften weltweit gewählt worden.

Lamers stand der ATA in den Jahren 2008 bis 2014 als Präsident vor und ist jetzt nach drei Jahren als Vizepräsident wieder in die Führungsspitze zurückgekehrt.

Die Atlantic Treaty Association ist die Dachorganisation aller nationalen atlantischen Gesellschaften weltweit, die im Euro-Atlantischen Raum, aber auch weit darüber hinaus, tätig ist. Ziel der im Jahre 1954 gegründeten ATA ist es, die Werte der NATO – Demokratie, Freiheit und Unabhängigkeit, Sicherheit, Rechtsstaatlichkeit und Frieden – zu fördern und zu stärken.

„Die Aufgaben der ATA und unserer atlantischen Gesellschaften sind aktueller denn je“, so Lamers.

„In einer Zeit zunehmender Instabilität und Unsicherheit müssen wir uns auf unsere gemeinsamen Werte besinnen und zusammenstehen. Es ist entscheidend, die Arbeit der NATO offen zu kommunizieren und mit den Bürgerinnen und Bürgern im engen Austausch über Fragen der Sicherheit zu bleiben. Ich freue mich, dass mir die Delegierten ihr Vertrauen geschenkt haben und werde in den kommenden Jahren weiterhin mit Herzblut für die Stärkung unserer euro-atlantischen Beziehungen werben. Ganz besonders liegt mir am Herzen, junge Menschen anzusprechen und mich mit ihnen über den Wert der transatlantischen Partnerschaft für den Frieden auszutauschen.“

Stellungnahme zur heutigen Abstimmung im Deutschen Bundestag

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

seit 23 Jahren bin ich Mitglied des Deutschen Bundestages. In dieser langen Zeit habe ich vieles erlebt – Höhen und Tiefen.

Der rüde Umgang mit den Gepflogenheiten des Deutschen Bundestages, nämlich den Abgeordneten die Chance zu einer umfassenden und vertieften Diskussion zum Thema „Ehe für alle” zu nehmen, erschüttert mich. Aus reinen Wahlkampfgründen scheut sich Martin Schulz nicht, quasi über Nacht diese hochsensible Entscheidung am Freitag auf die Tagesordnung des Parlaments zu stemmen. Ein so wichtiges Thema hätte es verdient, in der nächsten Legislaturperiode offen, ehrlich und tiefschürfend besprochen und dann entschieden zu werden. Jetzt wird es durchgeprügelt. Das geht mir gegen den Kamm.

Genauso empört mich die perfide Attacke des SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz auf die Bundeskanzlerin, bei der er von einem „Anschlag auf die Demokratie” sprach. Das ist so ungeheuerlich, dass ich sie nicht weiter kommentieren möchte. Reden Sie bitte nicht mehr von Fairness und Würde, Herr Schulz. Ihr Verhalten ist stillos und eines Kanzlerkandidaten unwürdig.

Meine heutige Entscheidung über die „Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare” habe ich mir nicht leicht gemacht. Ich habe sie nach reiflicher Überlegung und gewissenhafter Abwägung getroffen.

Auch zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren gibt es natürlich Werte, die beispielhaft gelebt werden, Verbundenheit und Treue. Letztlich geht es um eine Verbindung, in der sich zwei Menschen lieben und Verantwortung füreinander übernehmen.

Bereits heute gibt es in der gesetzlichen Ausgestaltung kaum noch Unterschiede zwischen einer Ehe und einer Lebenspartnerschaft. Mit dem Gesetz zur Bereinigung des Rechts der Lebenspartner hat der Bundestag Unterschiede in der Behandlung von Ehe und Lebenspartnerschaft in zahlreichen Einzelgesetzen beseitigt und die rechtlichen Regelungen aneinander angeglichen.

Mittlerweile gibt es auch bereits verschiedene Möglichkeiten für gleichgeschlechtliche Paare, Kinder zu adoptieren: Ich nenne die Sukzessivadoption, die Stiefkindadoption und die Möglichkeit, im Ausland Adoptionen vorzunehmen.

In Deutschland entscheiden Jugendämter und Familiengerichte darüber, in welche Obhut Kinder gegeben werden. In jedem konkreten Einzelfall wird geprüft, ob die Adoption dem Kindeswohl dient – auch wenn ein Mann und eine Frau gemeinsam ein Kind adoptieren möchten.
Ich bin überzeugt, dass keiner in unserer Gesellschaft die Zurücksetzung oder Missachtung von gleichgeschlechtlichen Paaren wünscht. Ich jedenfalls nicht.

Innerhalb von drei Tagen soll jetzt aber ein Gesetzesvorhaben beschlossen werden, dessen Verfassungsmäßigkeit von vielen Seiten bezweifelt wird. Nach Artikel 6 unseres Grundgesetzes stehen Ehe und Familie „unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung.” Das Bundesverfassungsgericht hat mehrfach deutlich gemacht, dass mit Ehe ausschließlich eine auf Dauer angelegte, auf freiem Entschluss und Gleichberechtigung beruhende und förmlich geschlossene Lebensgemeinschaft zwischen Frau und Mann gemeint ist.

Als Jurist hätte ich mir gewünscht, im Rahmen eines geordneten Gesetzgebungsverfahrens die Frage zu klären, ob für eine vollständige Gleichstellung eine Grundgesetzänderung nötig ist.

Die Bundeskanzlerin wollte mit ihrer Initiative gewiss den Weg dazu ebnen, nach der Bundestagswahl und einer ausführlichen parlamentarischen Beratung ein entsprechendes Gesetz auf breiter Grundlage zu verabschieden, das alle Aspekte berücksichtigt. Diese Chance hat die SPD vertan – aus Machtstreben. Schade.

All das hat mich letztlich bewogen, heute mit „NEIN” zu stimmen.

Mein Respekt gilt allen Kolleginnen und Kollegen für ihre individuelle Gewissensentscheidung.

Lamers gratuliert Staatspräsident Macron

Der CDU-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Heidelberg/ Weinheim, Prof. h. c. Dr. Karl A. Lamers, hat am Morgen nach der zweiten Runde der Parlamentswahl in Frankreich Staatspräsident Emmanuel Macron zu seinem überwältigenden Wahlsieg gratuliert. Er wünschte ihm viel Erfolg für seinen politischen Reformkurs. Am Sonntag war Lamers nach dem Besuch mehrerer Veranstaltungen zum „Tag der offenen Tür” der Freiwilligen Feuerwehren sowie des Aktionstags „Lebendiger Neckar” im Wahlkreis nach Paris geflogen, wo er den Ausgang der Parlamentswahl vor Ort mitverfolgte.
„Staatspräsident Macron ist eine beeindruckende Persönlichkeit. Seine Wahl hat zu einer Aufbruchsstimmung vor allem bei der jungen Generation geführt. Ich bin fest davon überzeugt, dass eine weitere Vertiefung der deutsch-französischen Zusammenarbeit zum Ausgangspunkt und Motor einer noch stärkeren europäischen Integration wird”, so der CDU-Bundestagsabgeordnete Prof. h. c. Dr. Lamers.