Teilnehmen am Bürgerstiftungs-Preis 2013 der Nationalen Stadtentwicklungspolitik

Der CDU-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Heidelberg / Weinheim Dr. Karl A. Lamers MdB ermutigt Bürgerinnen und Bürger am Bürgerstiftungs-Preis 2013 der Nationalen Stadtentwicklungspolitik teilzunehmen. Der Wettbewerb um den Bürgerstiftungs-Preis 2013 der Nationalen Stadtentwicklungspolitik hat offiziell begonnen.

Unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Dr. Peter Raumsauer MdB würdigen Partner der nationalen Stadtentwicklung, der Bauministerkonferenz, des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen jährlich das herausragende Engagement der Bürgerstiftungen für unser Gemeinwesen.

Deutschland braucht engagierte und verantwortungsvolle Bürgerinnen und Bürger im ländlichen wie auch im städtischen Raum, die sich für die Stadtentwicklung, den sozialen Zusammenhalt in unserer Gemeinschaft sowie die Gestaltung unserer Gemeinden einsetzen“, meint der Bundestagsabgeordnete Dr. Karl A. Lamers MdB, der zahlreiche Bürgerstiftungen dazu ermutigt, am Wettbewerb teilzunehmen.

An der aktuellen Ausschreibung können Bürgerstiftungen teilnehmen, die in ihrer Kommune beispielhaft aktiv geworden sind. Bewerbungen können bis zum 3. Mai 2013 eingereicht werden. Die Beiträge sollen einem der folgenden Handlungsfelder der Nationalen Stadtentwicklung zuzuordnen sein:
– Bürgerschaftliches Engagement  – Bürger für ihre Stadt aktivieren
– Sozialer Zusammenhalt – Vor Ort Chancen schaffen und Menschen verbinden
– Stadtgestaltung – Bürger entwickeln ihre Stadt
Darüber hinaus sollen die Beiträge die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern vor Ort ermöglichen.

Das Bewerbungsformular mit weiteren Informationen kann unter www.nationale-stadtentwicklung.de abgerufen werden.

Dr. Karl A. Lamers bei der Amtseinführung von US-Präsident Barack H. Obama

Dr. Karl A. Lamers vor dem Kapitol in Washington bei der zweiten Amtseinführung von US-Präsident Barack Obama am 21. Januar 2013

Viele, insbesondere junge Menschen, erwarten von US-Präsident Obama, dass er die Wirtschaft ankurbelt, Arbeitsplätze schafft und die hohen Schulden abbaut. „Das ist auch in unserem Interesse“, so Lamers, „denn Schulden– und Budgetkrisen können leicht zu Sicherheitskrisen werden. Wir haben ein Interesse daran, dass Amerika stark bleibt. Die Berufung zweier überzeugter Atlantiker wie John Kerry zum Außenminister und Chuck Hagel zum Verteidigungsminister lässt hoffen, dass neben der asiatischpazifischen Ausrichtung auch die für uns so wichtigen transatlantischen Beziehungen weiter vital sind. Nur gemeinsam können die USA und Europa einen überzeugenden Beitrag zu mehr Frieden leisten“.
Besonders gefreut hat Dr. Lamers, dass US-Präsident Obama das in den USA so umstrittene Thema Klimawandel deutlich angesprochen und Taten versprochen hat. Das ist im globalen Interesse. „Ich unterstütze auch sein Sozialprogramm, insbesondere auch seine Gesundheitspolitk und seinen Einsatz für eine Reform des Waffenrechts“, so der Bundestagsabgeordnete. Nach seiner Teilnahme an der historischen Parade im Rahmen der Amtseinführung, führte Lamers politische Gespräche im Kapitol mit Parlamentskollegen aus dem Senat und dem Repräsentantenhaus.

Im US-Außenministerium und im Weißen Haus erörterte Lamers mit Beratern von US-Präsident Obama aktuelle politische Themen wie die Situation in Mali und insbesondere die gemeinsame Strategie zur Beendigung des Afghanistan-Einsatzes. „Die zweite Amtszeit wird Präsident Barack Obama nutzen, um nach Innen und Außen neue Akzente zu setzen. Wer in die Geschichte eingehen will, muss Herausragendes leisten. Das will er“, so Dr. Lamers.

Dr. Karl A. Lamers antwortet dem DOSB Präsidenten Bach

Der CDU-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Heidelberg / Weinheim Dr. Karl A. Lamers hat mit Unverständnis auf das Antwortschreiben des Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) Dr. Thomas Bach reagiert, in dem dieser den Ausschluss des Ringens von den Olympischen Spielen vor allem mit Kriterien wie TV-Quoten, Zuschauerzahlen und Ticketverkäufen begründet.
„Auch wenn die Bundesrepublik Deutschland die Autonomie zivil-gesellschaftlicher Organisationen und deren Entscheidungen anerkennt, ist die geplante Entscheidung meines Erachtens ein klares Bekenntnis zu Kommerz und wirtschaftlichem Profit.“, so Dr. Lamers. „In 177 Ländern der Welt ist Ringen eine anerkannte Sportart. Hier werden ideelle Werte nicht aufgrund von angeblicher Fernsehuntauglichkeit geopfert.“

Der DOSB Präsident hatte zuvor mit „Verwunderung“ die Kritik des Bundestagsabgeordneten zurückgewiesen und betont, dass es sich bei der Empfehlung um eine autonome Entscheidung des IOC handele. Doch Dr. Karl A. Lamers gibt sich kämpferisch: „Für mich gilt: Ringen muss olympisch bleiben! Ringen war nicht nur in der Antike eine zentrale Kerndisziplin, sondern nimmt auch heute als Breitensport eine wichtige Stellung in Deutschland und weltweit ein und trägt zur gesellschaftlichen Integration bei.“
Er sei enttäuscht von dem unzureichenden Antwortschreiben: „Ich wäre froh, von Ihnen als Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes mehr Unterstützung für diese Idee zu erhalten.
Jetzt richtet sich meine Erwartung auf den September. Ich hoffe, dass das IOC auf seiner Vollversammlung in Buenos Aires seine Empfehlung überdenkt und unter Einbeziehung der Athleten in die Entscheidungsfindung diese auch grundlegend ändern wird.“

Teilnehmen am Wettbewerb „Ideen für die Bildungsrepublik“!

Dr. Karl A. Lamers MdB begrüßt die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und empfiehlt die Teilnahme am Wettbewerb „Ideen für die Bildungsrepublik“ allen Initiativen, Institutionen und Vereinen, die sich für mehr Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen einsetzen. Bereits zum dritten Mal wird der bundesweite Wettbewerb gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Vodafone Stiftung Deutschland ausgerufen.

„Besonders für Kinder und Jugendliche, die aus unterschiedlichen Gründen Schwierigkeiten mit dem Lernen haben, sind außerschulische Bildungsangebote oftmals entscheidend für die weitere Bildungskarriere“, betont Dr. Lamers. Der Wettbewerb „Ideen für die Bildungsrepublik“ soll die Bereitschaft für Bildungsengagement weiter stärken und herausragendes Engagement sichtbar machen.

Unter www.bildungsideen.de können sich ab jetzt bis zum 24. März 2013 Projekte und Initiativen bewerben, die sich nachhaltig für mehr Bildungsgerechtigkeit engagieren. das können Lese- und Erzählnachmittage in einer Bücherei, naturwissenschaftliche Experimente, Projekte zur Erforschung der Stadtgeschichte, gemeinsame Musik- oder Theateraufführungen, Angebote zur Sprachförderung und vieles mehr sein. Nach Ende der Bewerbungsfrist wählt eine Expertenjury die 52 besten „Bildungsideen“ aus. Von September an wird Woche für Woche ein Preisträger ausgezeichnet.

„Deutschland – Land der Ideen“ ist die gemeinsame Standortinitiative von Bundesregierung und deutscher Wirtschaft, vertreten durch den Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Ihr Ziel ist es, die Innovationskraft, Kreativität und Ideenvielfalt Deutschlands im In- und Ausland sichtbar zu machen.

Kontakt:
Land der Ideen Management GmbH
Kurfürstendamm 21
10719 Berlin
Telefon: 030/236 078 444
E-Mail: bildungsideen@land-der-ideen.de
www.bildungsideen.de

Ringen muss olympisch bleiben!

„Ringen muss olympisch bleiben! Die Empfehlung des IOC, das Ringen von den Olympischen Spielen ab dem Jahr 2020 auszuschließen, ist mir unbegreiflich und nicht nachvollziehbar. Korrigieren Sie diese Entscheidung!“ Mit diesen deutlichen Worten hat sich der CDU-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Heidelberg/Weinheim Dr. Karl A. Lamers in einer bundesweiten Initiative gegen die Empfehlung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in Lausanne ausgesprochen, das Ringen als älteste Kampfsportart von den Olympischen Spielen ab dem Jahr 2020 auszuschließen.

In persönlichen Schreiben an den Präsidenten des IOC Jacques Rogge sowie an den Vizepräsidenten des IOC und Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes Dr. Thomas Bach hat er gefordert, diese Empfehlung zu überdenken und zu korrigieren. „Die Empfehlung kann man nicht akzeptieren. Ringen“, so Dr. Lamers, „ist eine der Ur-Disziplinen der Olympischen Spiele. Diese Tradition müssen wir bewahren – auch für die vielen Traditionsvereine in Deutschland“.
Lamers fordert eine weltweite Allianz der Staaten, diese Empfehlung des IOC aufzuhalten und gemeinsam bei der Vollversammlung im September dagegen zu stimmen. Lamers: „Wir müssen jetzt alles unternehmen, um uns für unseren Volkssport Ringen einzusetzen.“
In Schreiben an die Vorsitzende des Sportausschusses Dagmar Freitag sowie den sportpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundesfraktion Klaus Riegert setzt sich Dr. Lamers dafür ein, dass sich auch der Deutsche Bundestag in den zuständigen Gremien mit dieser Frage befasst.

Dr. Karl A. Lamers MdB ermutigt zur Teilnahme am dbb Innovationspreis 2013

Der CDU-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Heidelberg / Weinheim Dr. Karl A. Lamers fordert alle Beschäftigten im öffentlichen Dienst mit herausragenden Ideen zur Teilnahme am dbb Innovationspreis 2013 auf.

Der dbb Beamtenbund und Tarifunion, Spitzenorganisation der Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes und der privatisierten Bereiche mit über 1,26 Millionen Mitarbeitern, schreiben den Preis in diesem Jahr zum dritten Mal aus, um Innovationen aus dem öffentlichen Dienst zu würdigen. Mit 50.000 Euro Preisgeld zählt der Award zu einem der höchstdotierten Preise in der Bundesrepublik.

„Tagtäglich begegnen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im öffentlichen Dienst angesichts von sich stetig ändernden nationalen und internationalen Gesetzen neuen Herausforderungen und wachsen an ihren Aufgaben. Ich bin sicher, dass sie auch sehr kreativ sind und viele innovative Ideen haben, um die Arbeit für unser Gemeinwesen zu verbessern. Ich hoffe auf viele Bewerbungen aus unserer Region“, so Dr. Lamers.

Die Frist zur Einreichung von neuen Ideen endet am 15. April 2013. Die Bewerbung soll eine inhaltliche Beschreibung von einer Seite beinhalten und kann durch weitere Medien ergänzt werden. Bewerbungen können schriftlich oder per E-Mail an folgende Adresse erfolgen:
dbb Bundesgeschäftsstelle
Stichwort „dbb Innovationspreis“
Friedrichstraße 169/170
10117 Berlin
Innovationspreis@dbb.de

Rückfragen zum Innovationspreis werden telefonisch unter 030.40 81-50 01 oder per E-Mail beantwortet.

Der dbb Innovationspreis wird im Rahmen des Kongresses „neueVerwaltung“ am 5. Juni 2013 in Leipzig verliehen.
Das Preisgeld ist für die Weiterentwicklung des ausgezeichneten Projekts bestimmt.

US-Botschafter Philip D. Murphy zu Besuch bei Dr. Karl Lamers

Lamers zu Besuch bei der Unternehmensgruppe ProMinent

Dr. Karl A. Lamers MdB lud Ende November vergangenen Jahres den Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika Philip D. Murphy zu einer Führung durch seinen Wahlkreis Heidelberg / Weinheim ein. Murphy – seit drei Jahren im Amt – wurde 1957 in Massachusetts geboren und studierte an der Harvard Universität Wirtschaftswissenschaften. Er hat vier Kinder und ist bekennender Fußballfan.Startpunkt der Tour war die ProMinent Dosiertechnik GmbH in Heidelberg. Die Unternehmens- gruppe ProMinent ist weltweiter Hersteller von Komponenten und Systemen auf dem Gebiet des Dosierens von Flüssigkeiten sowie zuverlässiger Lösungspartner für die Wasseraufbereitung. Der Wirtschaftswissenschaftler Murphy zeigte sich beeindruckt von der Leistungsstärke des Unternehmens, das in mehr als 60 Ländern vertreten ist.  Für Philip D. Murphy ist vor allem eine gute Partnerschaft wichtig.

Um die Zukunft zu gestalten, nehme er sich auch viel Zeit, um mit Jugendlichen zu reden. Zu diesem Zweck traf er anschließend gemeinsam mit Lamers Schülerinnen und Schüler der Elisabeth-von-Thadden-Schule. Die Zwölfklässler waren nach der Fragerunde mit dem amerikanischen Botschafter sichtbar beeindruckt von seinem lebhaften Unterhaltungsstil und den informativen Antworten auf ihre Fragen.

Zudem stand ein Besuch des Schlosses der Grafen von Wiser zu Leutershausen auf dem Programm, wo der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Karl A. Lamers gemeinsam mit Hirschbergs Bürgermeister Manuel Just und den beiden Schlossherren, Graf Adalbert und Graf Ferdinand von Wiser, den Botschafter empfing.  Lamers verriet, sein Freund Murphy wollte mal etwas „Besonderes“ sehen. „Da sagte ich mir, wir gehen bei der Tour durch den Wahlkreis hierher ins Schloss, das zwischen 1704 und 1710 erbaut wurde.“ Sichtlich begeistert bezeichnete der US-Botschafter Murphy das Schloss als den schönsten Ort in Deutschland, an dem er je gewesen war.

Dr. Lamers: „Frieden ist Auftrag“!

Dr. Karl A. Lamers, CDU-Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Heidelberg/ Weinheim, sprach beim Gesprächskreis der CDU Laudenbach über die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik. Der Vize-Präsident des NATO-Parlaments sieht die Sicherheitspolitik der Bundesregierung dabei als Verpflichtung im Sinne von Immanuel Kant: „Frieden ist Auftrag.“

Lamers, der auch stellvertretender Vorsitzender des Verteidungsausschusses des Deutschen Bundestags ist, sprach dabei zunächst über die Situation in Afghanistan. Er erinnerte dabei an den Grund für das Eingreifen der NATO und der Bundeswehr: den Angriff auf die USA am 11. September 2001, der von Terroristen durchgeführt wurde, die in afghanischen Terrorcamps von Osama bin Laden ausgebildet wurden und dem etwa 3000 Menschen zum Opfer fielen.

Damit wurde der Bündnisfall der NATO ausgelöst, der besagt: Wenn ein Mitglied der NATO angegriffen wird, haben ihm alle anderen beizustehen.Wenn man Afghanistan heute anschaue, so Lamers, sei dort noch nicht alles in Ordnung. Aber es sei auch einiges erreicht worden: Die Zahl der Schüler sei von einer auf acht Millionen gestiegen, Mädchen könnten nun eine Schule besuchen, es gebe viel mehr Studierende, die Medienvielfalt habe zugenommen, die Gesundheitsvorsorge sei verbessert und die Kindersterblichkeit fast halbiert worden. Doch er sagte auch: „Wer reingeht, muss auch wieder rausgehen.“ Dafür sei es jedoch notwendig, dass das Land selbst für seine Sicherheit sorgen könne. Daran arbeite man zurzeit.

Lamers sprach dann über die Situation in Syrien und prangerte die Menschenrechts-verletzungen durch das Assad-Regime an. Gefragt, warum die NATO nicht eingreife, verwies er darauf, dass zwei grundlegende Voraussetzungen fehlten: ein Beschluss des UN-Sicherheitsrates und ein Ruf der Arabischen Liga.
Am Ende sprach der Vize-Präsident des NATO-Parlaments noch die Situation in Mali an, die hierzulande bisher viel zu wenig beachtet werde. In der Folge des Libyen-Krieges etablierte sich im Norden ein radikalislamisches Regime, auf dessen Herrschaftsgebiet Terroristen ausgebildet werden. Lamers: „Hier droht ein zweites Afghanistan!“

Der promovierte Jurist ist überzeugt, dass es eine der wichtigsten Aufgaben eines Staates sei, immer auch für die Sicherheit seiner Bürger zu sorgen, denn Freiheit und Wohlstand seien immer bedroht. Die Investitionen der Regierung Merkel in die Sicherheit unseres Landes seien deshalb gut angelegt. Lamers: „Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit.“

Ich bin absoluter Obama-Fan – Dr. Karl A. Lamers MdB besucht Carl-Bosch-Schule in Wieblingen

Dr. Lamers in einer Klasse der Carl-Bosch-Schule in Wieblingen (Foto: Friederike Hentschel)

„Das war wirklich  interessant“, meinen Raymond und Dehzad. „Er ging auf jede Frage ein und hat nicht rumgeredet.“ Joanna und Elena nicken. „Der Mann ist auch nett und humorvoll“, fügen sie hinzu.  Ein Reisender in Sachen Deutschland- und Weltpolitik hat gestern Station gemacht in der Carl-Bosch-Schule in Wieblingen: Karl A. Lamers. Und er kam wohl gut an bei den jungen Leuten. „Auch wenn er politisch nicht mein Ding ist“, grinst ein Schüler.

Seit 19 Jahren vertritt Lamers den Wahlkreis Heidelberg/Weinheim für die CDU im Deutschen Bundestag, er ist stellvertretender Vorsitzender des Verteidigungsausschusses und Vize-Präsident der parlamentarischen Versammlung der Nato. Nun war der studierte Jurist Gast im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Carl-Bosch-Schule trifft….“. Theresia Bauer war schon mal da, auch Franz Müntefering oder Erwin Teufel. „Es geht darum, die Distanz zwischen Politik und Schülern abzubauen“, erklärt Klassenlehrerin Susanne Hassert. „Wir erwarten einiges“, machten Schüler vorab schon mal deutlich. Und: „Wir haben uns vorbereitet.“ Rund zwei Stunden nimmt sich Lamers Zeit, diesem Anspruch gerecht zu werden. Das macht der Vollprofi unbeschwert  und engagiert. Vielleicht stoßen seine zahlreichen Anekdoten über Treffen mit den Politgrößen dieser Welt auch ein kleines bisschen auf Ungeduld, Erstaunen rufen sie trotzdem hervor. „Wen der alles kennt!“, raunt ein Mädchen. Dass sich der CDU-Mann aber als „absoluter Obama-Fan“ outet, kommt gut an in der Klasse.
Überhaupt zeigt Lamers keine Berührungsängste. „Schon mal das Thema Mali in Afrika auf dem Schirm gehabt?“ fragt er nach einer kurzen Replik zu seinem politischen Werdegang („Politiker zu sein ist die Erfüllung meiner Träume“). Und schon geht es um die „Hotspots“ (Lamers) der Weltpolitik: Afghanistan, Arabischer Frühling, der Krieg in Syrien, der Nahe Osten oder die Stationierung von Patriot-Raketen in der Türkei.
„Wenn ein Mitglied der Nato angegriffen wird, dann steht sie bereit“, macht Lamers deutlich. Die  Zeit von Präsident Assad in Syrien hält er für begrenzt. „Warum greift die Nato nicht ein? In Libyen hat man das doch auch getan!“, will ein Schüler wissen. Lamers erklärt den Konflikt mit China und Russland in diesem Punkt.
Innenpolitisch wird Lamers besonders bei den Themen    Bildungspolitik und Abzug der US-Soldaten aus Heidelberg gefordert. „Mein Herz schlägt für Heidelberg“, versucht Lamers sein Dilemma als Bundes- und Wahlkreispolitiker zu erklären. „Ich staune über eure Fragen. Ihr seid bestens informiert“, lobt er trotzdem.
Wie denn das Politikerleben so sei, will noch jemand wissen. Lamers lacht. Man brauche Leidenschaft, Engagement, Durchsetzungskraft, ein dickes Fell und Humor.  Man sei so eine Art „Allgemeingut der Menschen.“ Beim Einkaufen sei er schon mal von „völlig Fremden drauf angesprochen worden, doch lieber den Magerquark zu nehmen, statt den mit hohem Fettgehalt.“ Allgemeine Heiterkeit breitet sich da aus.

Zweiter Schritt der Initiative für bezahlbaren Wohnraum umgesetzt

Karl A. Lamers MdB im Gespräch mit dem Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg, Dr. Eckart Würzner, dem Bundestagsabgeordneten Lothar Binding, Bundesminister Dirk Niebel und dem zuständigen Vorstand der BImA, Axel Kunze

Vor dem Hintergrund des Abzugs der US-amerikanischen Streitkräfte hat der CDU-Bundestags-abgeordnete des Wahlkreises Heidelberg / Weinheim, Dr. Karl A. Lamers, eine parteiübergreifende Initiative ergriffen, die darauf abzielt, die Bebauung der bislang durch die US-Streitkräfte genutzten Flächen insbesondere mit bezahlbarem Wohnraum zu ermöglichen.
Zu diesem Zweck hatte er in einem ersten Schritt seine Bundestagskollegen zu einem Gespräch eingeladen, um festzustellen, ob ein gemeinsames Vorgehen möglich sei. Daraufhin haben sich am 25. Oktober 2012 die Bundestagsabgeordneten Lothar Binding, Bundesminister Dirk Niebel und Dr. Karl A. Lamers in Berlin getroffen. Fritz Kuhn konnte an dem Gespräch nicht teilnehmen.
Nun fand ein zweites Treffen in Berlin statt. Gemeinsam mit dem zuständigen Vorstand der BImA, Axel Kunze, dem Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg, Dr. Eckart Würzner sowie seinen Bundestagskollegen Lothar Binding und Dirk Niebel, wurden bei diesem Gespräch alle Möglichkeiten erörtert, wie Heidelberg bestmöglich auch innerhalb des bestehenden gesetzlichen Rahmens die Konversionsflächen zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums erwerben könnte. „Bei dem Gespräch konnten wichtige Fortschritte erzielt werden – das war nicht selbstverständlich“, betont Dr. Lamers. Im Mittelpunkt stand dabei die Möglichkeit, zwischen der Stadt Heidelberg und der BImA städtebauliche Verträge zum Verkauf der freiwerdenden Flächen zu schließen. Oberbürgermeister Dr. Würzner bewertete das Gespräch positiv, man sei in der Sache vorangekommen.
Als nächsten Schritt will Dr. Lamers die Fraktionen des Heidelberger Gemeinderats und Vertreter des Bundes zu einem gemeinsamen Gespräch einladen. Hier sollen die Inhalte des Treffens in Berlin dargestellt und diskutiert werden. Dieses Gespräch soll in den kommenden Wochen stattfinden.