Bundeskanzlerin Merkel zu Gast in Heidelberg

Am Dienstag, 05. September, besuchte Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel Heidelberg und sprach gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Prof. h. c. Dr. Karl A. Lamers vor über 3000 begeisterten Zuhörerinnen und Zuhörern auf dem Universitätsplatz.

Vor der Kulisse der ältesten Universität Deutschlands sprach Angela Merkel über die Erfolge der CDU geführten Bundesregierung und über ihre Vorstellungen von einer guten Zukunft für unser Land. So habe sich in den vergangenen Jahren die Arbeitslosigkeit halbiert, die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sei deutlich gestiegen und Deutschland investiere immer mehr in Forschung und Entwicklung. Dies seien beste Voraussetzungen, damit Deutschland weiterhin erfolgreich sei.

Zugleich skizzierte die Bundeskanzlerin die Herausforderungen der nächsten Jahre. So gelte es, den digitalen Wandel zu gestalten, um in einer sich verändernden Arbeits- und Forschungswelt neue Arbeitsplätze zu schaffen und die Stärke der deutschen Wirtschaft auszubauen.

Ebenso stand die Familienpolitik im Mittelpunkt. Familien leisten einen großen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. In Familien würden Werte gelebt und weitergegeben, die der Staat nicht verordnen könne, so Angela Merkel. Deshalb setze sich die CDU dafür ein, dass Familien weiter gestärkt werden. Nach der Bundestagswahl wolle man das Kindergeld und den Kinderfreibetrag bei der Einkommensteuer erhöhen, ein Rechtsanspruch auf Nachmittagsbetreuung in der Grundschule schaffen sowie kleine und mittlere Einkommen um 15 Mrd. Euro entlasten. Außerdem führe die Union – im Unterschied zur politischen Konkurrenz – keine Neiddiskussion und spiele verschiedene Schichten gegeneinander aus. Vielmehr wolle man den Solidaritätszuschlag für alle senken.

Zuletzt kamen auch die Themen Asylpolitik und innere Sicherheit zur Sprache. Deutschland habe in den Jahren 2015 und 2016 einen humanitären Beitrag geleistet und zahlreichen Hilfesuchenden Schutz gewährt. Trotzdem dürfe sich eine solche Situation nicht wiederholen. Man müsse Menschen vor Ort helfen und Schleppern das Handwerk legen. Personen ohne Aufenthaltstitel sowie Personen, die unter dem Schutz des Asylrechts Verbrechen begingen, müssten konsequent abgeschoben werden.

Mit einem Plädoyer, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen, um das uns Millionen von Menschen auf dieser Welt beneiden, schloss die Bundeskanzlerin ihre Ansprache. Mit einer Zweitstimme für die Christlich Demokratische Union gebe man ihr die Möglichkeit, ihre Arbeit für Deutschland fortzusetzen. Die Erststimme für Karl A. Lamers sei eine Stimme für einen Abgeordneten, der seine Heimat intensiv in Berlin vertrete und der zugleich über den Tellerrand schaue und sich für Frieden und Freiheit in der Welt einsetze, so Merkel weiter.

Prof. h. c. Dr. Karl A. Lamers dankte der Bundeskanzlerin für ihren Besuch in Heidelberg. „Die große Resonanz hier zeigt, dass viele Menschen Ihre Politik unterstützen,“ sagte der Bundestagsabgeordnete und warb weiter: „In einer Zeit, in der die Welt aus den Fugen geraten scheint, brauchen wir Verlässlichkeit und Stabilität, brauchen wir Maß und Mitte.“ Dafür stünden die Christlich Demokratische Union mit Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Auch an die zahlreichen Demonstranten, die die Rede der Kanzlerin durch permanentes Schreien und Pfeifen lautstark begleiteten, wandte sich Lamers und fand die passenden Worte. „Jetzt ist mal Ruhe dahinten!“ forderte er die Störer auf und schob unter Beifall zahlreicher Besucherinnen und Besucher der Kundgebung nach: „Ich bin froh, in einem Land zu leben, in dem man demonstrieren darf. Aber es kommt nicht auf den Kehlkopf an, sondern auf den Kopf!“

Der Kreisvorsitzende Alexander Föhr bedankte sich ebenso bei der Bundeskanzlerin und warf einen Blick auf die kommenden Wochen bis zur Bundestagswahl: „Dieser Besuch läutet den Endspurt im Wahlkampf ein und spornt unsere vielen Mitglieder und Unterstützer an, noch einmal mit aller Kraft um beide Stimmen für die CDU zu werben. Wir kämpfen dafür, dass Angela Merkel Bundeskanzlerin bleibt und dass Karl A. Lamers seine erfolgreiche Arbeit für unseren Wahlkreis fortsetzen kann.“

Die Veranstaltung endete mit dem Lied der Deutschen und mit begeistertem Beifall der Anwesenden.