Statement von Prof. h. c. Dr. Karl A. Lamers MdB zum Ausgang der amerikanischen Präsidentschaftswahl

In einer aufgewühlten Welt – quasi aus den Fugen – erfüllt mich das Ergebnis mit Sorge vor dem, was jetzt kommt. Da schwingen Enttäuschung und Erstaunen mit. Für mich war es bis heute unvorstellbar, dass ein Mensch mit so viel Hass und Wut im Bauch und auf der Zunge in das ehrwürdige Oval Office einziehen kann.

Jetzt hoffe ich, dass das Amt den Menschen und nicht der Mensch, so wie er sich bisher gegeben hat, das Amt prägt. Ich hoffe, dass aus dem Spalter ein Brückenbauer wird, der zunächst sein tief zerrissenes Volk eint.

Ich wünsche mir, dass auf einem Tiefpunkt der politischen Kultur durch einen absurden und aggressiven Wahlkampf jetzt zumindest eine würdevolle Präsidentschaft folgt.

Ich hoffe auf die Bereitschaft des neuen U.S.-Präsidenten, seiner Verantwortung für ein wertegestütztes Bündnis, das sich NATO nennt, gerecht zu werden – ein Bündnis, mit dem wir die Chance haben, auch in Zukunft in Frieden und Freiheit zu leben, wenn wir zusammenstehen. Die NATO ist kein Bündnis der Beliebigkeit – sondern der Werte!

Und ich hoffe, dass der zukünftige amerikanische Präsident dem russischen Staatspräsidenten Putin keinen Grund gibt, ihm von ganzem Herzen zu gratulieren. Ich wünsche Donald Trump die besten Berater, denn die braucht er jetzt dringend.

Das ist die Stunde, in der sich Europa auf seine eigene Stärke besinnen muss – im Rahmen der transatlantischen Partnerschaft.

CDU-Bundestagsabgeordneter Lamers: „Die Flexi-Rente ermöglicht und belohnt längeres Arbeiten“

Heute hat der Deutsche Bundestag in zweiter und dritter Lesung das Gesetz zur Flexi-Rente beschlossen. Durch sie lässt sich der Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand nun fließender und individueller gestalten. Dazu sagt der CDU-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Heidelberg/Weinheim, Prof. h. c. Dr. Karl A. Lamers: „Wir arbeiten an einer modernen Rente. Die Flexi-Rente ist ein wichtiger Baustein in diesem Modernisierungsprozess. Sie wird individuellen Lebensentwürfen gerecht und hält mit der veränderten Arbeitswelt Schritt.“ Wer neben der Rente arbeitet, kann durch die Flexi-Rente jetzt auch seine späteren Rentenansprüche weiter aufbessern.

„Die Flexi-Rente ermöglicht und belohnt längeres Arbeiten. Sie schafft damit einen Gewinn für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Außerdem senken wir auch die Gefahr von Altersarmut,“ so Lamers weiter. Die Flexi-Rente soll zudem Frühverrentung vermeiden und die Anreize zum frühen „Job-Ausstieg“ minimieren. Hinzuverdienstgrenzen bei vorgezogenen Altersrenten bleiben deshalb bestehen, das Hinzuverdienstrecht wird aber wesentlich vereinfacht. Jedes Mitglied der gesetzlichen Rentenversicherung bekommt außerdem gezielte Informationen darüber, wie sich das Vorziehen oder Hinausschieben des Rentenbeginns auf die finanziellen Leitungen auswirkt. „Wir wollen den Menschen verständlich aufzeigen, welche Gestaltungsmöglichkeiten es für den Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand gibt“, betont Prof. h. c. Dr. Lamers. Ein präventives Reha-Konzept soll darüber hinaus die Zahl derjenigen, die frühzeitig in Rente gehen müssen, dauerhaft verringern. „Lange arbeiten kann schließlich nur, wer auch lange fit ist“, so Lamers.

Urteil des Europäischen Gerichtshofs: Lamers sichert Apothekern Unterstützung zu

Der Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Heidelberg/Weinheim, Prof h. c. Dr. Karl A. Lamers, hat sich äußerst kritisch zum heutigen Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur Preisbindung rezeptpflichtiger Medikamente geäußert: „CDU und CSU bekennen sich klar zur Versorgung durch die Apotheke vor Ort. Wir alle möchten, dass die Verbraucher möglichst niedrige Preise zahlen müssen. Die Aufhebung der Preisbindung für ausländische Anbieter ist jedoch ein Angriff auf die vielen Apotheken in unserem Land, die hervorragende Arbeit leisten und die die Menschen umfassend und kompetent über Risiken und Nebenwirkungen von Arzneimitteln aufklären. Diese Versorgung ist durch nichts zu ersetzen – schon gar nicht durch Online-Versandhandel“. Lamers sagte anlässlich des heutigen Urteils weiter, es müsse nun geprüft werden, wie die Arzneimittelversorgung in Deutschland in Zukunft geregelt werden solle und die Apotheken gestärkt werden könnten. Man müsse auch darüber diskutieren, den Versandhandel einzuschränken. Es dürfe keine Denkverbote geben.

Bundestagsabgeordneter Lamers zum Ritter der Ehrenlegion ernannt

Der Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Heidelberg/Weinheim, Prof h. c. Dr. Karl A. Lamers, ist vom französischen Staatspräsidenten François Hollande per Dekret vom 6. Juli 2016 in den Rang eines Ritters im Nationalen Orden der Ehrenlegion Frankreichs erhoben worden. Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie im Großen Rathaussaal in Heidelberg überreichte der französische Botschafter in Deutschland, S.E. Philippe Étienne, dem Heidelberger Bundestagsabgeordneten die Ordensinsignien. Nach der Begrüßung durch den Ersten Bürgermeister Jürgen Odszuck würdigte der Botschafter in seiner Laudatio die jahrzehntelangen Verdienste von Prof. h. c. Dr. Lamers um die deutsch-französische Freundschaft.

Lamers dankte in seiner Rede den französischen Parlamentariern aus der Parlamentarischen Versammlung der NATO, die ihn für den Nationalen Orden der Ehrenlegion vorgeschlagen hatten. Die Verleihung sei eine „außerordentliche Ehre“, so Lamers. Die Verständigung zwischen Frankreich und Deutschland sei ihm stets ein Herzensanliegen. Beide Staaten hätten gemeinsam viel bewegt – in Europa wie auch in der NATO. Jeder wisse, wie stark der deutsch-französische Impuls für die europäische Politik und weit darüber hinaus sei. Zeit seines politischen Wirkens habe er sich, so Karl A. Lamers, für ein starkes Europa und ein stabiles Nordatlantisches Bündnis eingesetzt. In der NATO müsse Europa ein leistungsfähiger Pfeiler sein. Innerhalb Europas seien es dann Deutschland und Frankreich, die den Nukleus, den Kern der europäischen Außen- und Sicherheitspolitik bilden. Für eine enge Partnerschaft zwischen beiden Ländern habe er sich international stets mit aller Kraft eingesetzt.

Um diese einzigartige Freundschaft in Zukunft weiter zu fördern, sei es besonders wichtig, junge Menschen für die deutsch-französischen Beziehungen zu begeistern. Die vielfältigen Städtepartnerschaften in der Region sowie zahlreiche Aktivitäten, Austauschprogramme und Kulturfestivals böten hier eine großartige Basis. „Wir alle sind aufgerufen, stetig an der deutsch-französischen Freundschaft zu arbeiten“, so Lamers zum Abschluss seiner Dankesrede.

Hintergrund:
Der Nationale Orden der Ehrenlegion Frankreichs wurde auf Initiative von Napoleon Bonaparte per Gesetz vom 20. Mai 1802 geschaffen. Die Träger der Auszeichnung bilden einen Orden, dem der Staatspräsident als Großmeister vorsteht. Die Verleihung erfolgt im Namen und auf Vorschlag des Staatspräsidenten. Die Aufnahme in den Orden ist die höchste Auszeichnung Frankreichs.

Prof. h. c. Dr. Lamers MdB trifft Innenminister Strobl in Berlin: Grunderwerbsteuer bleibt wie sie ist

Im Rahmen der gemeinsamen Klausurtagung der Landesgruppe Baden-Württemberg in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und der CDU-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg ist der Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Heidelberg/Weinheim, Prof. h. c. Dr. Karl A. Lamers, mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten und Innenminister des Landes Baden-Württemberg, Thomas Strobl, zusammengetroffen.
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Lamers forderte im gemeinsamen Gespräch, die Grunderwerbsteuer auf dem aktuellen Stand zu belassen. „In Zeiten von Rekordeinnahmen ist es das falsche Signal, Steuern zu erhöhen. Das gilt insbesondere für die Grunderwerbsteuer, die besonders Häuslebauer und junge Familien trifft“, so Prof. h. c. Dr. Lamers. Er nahm deshalb mit großer Zustimmung zur Kenntnis, dass die Landesregierung in der Zwischenzeit von dem Vorhaben Abstand genommen hat.

Ausbau der A5: Lamers macht Druck

Der Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Heidelberg/Weinheim, Prof h. c. Dr. Karl A. Lamers setzt sich – gemeinsam mit seinen CDU-Bundestagskollegen Dr. Stephan Harbarth und Olav Gutting sowie seinen CDU-Landtagskollegen Georg Wacker, Dr. Albrecht Schütte und Karl Klein – weiterhin vehement für den Ausbau der A5 zwischen Heidelberg und Hemsbach ein. Am Rande der gemeinsamen Klausurtagung der Landesgruppe Baden-Württemberg in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und der CDU-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg drang Lamers im Gespräch mit Bundesverkehrsminister Dobrindt auf die Umsetzung des Projekts. Die Abgeordneten übergaben dem Minister ein Schreiben, in dem sie sich noch einmal für den Ausbau starkmachen. „Die A5 ist eine Lebensader der Metropolregion. Wir brauchen den sechsspurigen Ausbau – verbunden mit entsprechenden Lärmschutzmaßnahmen für die Anwohner. Ich werde auch weiterhin am Ball bleiben“, so Prof. h. c. Dr. Lamers.

Dr. Karl A. Lamers MdB erhält Ehrentitel Professor h. c.

Die Mykolas Romeris Universität in Vilnius (Litauen) hat am 01. September 2016 dem CDU-Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Heidelberg/Weinheim, Dr. Karl A. Lamers, den Ehrentitel Professor h. c. verliehen.

Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie zu Beginn des neuen akademischen Jahres sowie eines sich anschließenden Empfangs an der Mykolas Romeris Universität würdigten der Rektor der Universität, Prof. Algirdas Monkevičius, und der Präsident des Senats, Prof. Dr. Gintaras Aleknonis, das unermüdliche Wirken von Dr. Karl A. Lamers für Demokratie und Frieden weltweit sowie für die Freiheit der Wissenschaft. An der Verleihung nahm auch der Ständige Vertreter der Bundesrepublik Deutschland in Vilnius, Michael Morgenstern, teil.

In seiner Dankesrede betonte Dr. Lamers, dass es für ihn ein besonderes Anliegen sei, die Beziehungen zwischen Deutschland und Litauen weiter zu vertiefen. Die Zusammenarbeit bei Forschung und Wissenschaft spiele im deutsch-litauischen Verhältnis eine wichtige Rolle. So wolle er die Kontakte zwischen der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und der Mykolas Romeris Universität Vilnius verstärken.

In den Jahrzehnten seines politischen Wirkens habe er erfahren, dass Bildung und Werte wie Freiheit, Recht und Demokratie der Schlüssel für eine starke Zivilgesellschaft und für einen funktionierenden Staat seien – die beste Grundlage für ein friedvolles Miteinander der Nationen. „Bildung schafft Vertrauen. Vertrauen erzeugt Hoffnung. Aus Hoffnung erwächst Frieden“, zitierte er Konfuzius.

Weiter führte Karl A. Lamers aus: „Bildung und Forschung öffnen die Tür in die Zukunft.“ Der jungen Generation rief er zu: „Nutzt Eure Chancen. Eine gute Bildung ist Euer Tor in die Welt!“.

Auch auf die euro-atlantische Integration Litauens in die Europäische Union und die NATO ging Dr. Lamers ein. Er zeigte sich überzeugt, dass die euro-atlantische Familie in schwieriger Zeit zusammenstehen und alle Herausforderungen meistern werde.

Einen Tag zuvor war der CDU-Bundestagsabgeordnete von der Staatspräsidentin der Republik Litauen, Dalia Grybauskaitė, zu einem Gedankenaustausch im Präsidentenpalast in Vilnius empfangen worden.

Dr. Karl A. Lamers MdB auf Sommertour beim Landrat Stefan Dallinger

Auf seiner diesjährigen Sommertour traf sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Karl A. Lamers im Landratsamt mit Landrat Stefan Dallinger. Im Mittelpunkt des umfassenden Gedanken-austausches stand das Thema Digitalisierung des Rhein-Neckar-Kreises. In einem vom Dr. Karl A. Lamers initiierten Gespräch mit der Parlamentarischen Staatssekretärin Dorothee Bär hatte Landrat Dallinger bereits im April im Bundesverkehrsministerium in Berlin die zukunftsorientierte Digitalisierungspolitik des Rhein-Neckar-Kreises umfassend dargelegt. Die Aufgabe des am 4. Dezember 2014 gegründeten Zweckverbandes High-Speed-Netz Rhein-Neckar sei, die Breitbandversorgung für alle 54 Städte und Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises sowie den Landkreis sicher zu stellen und zu fördern. Lamers würdigte die Aktivitäten des Landrats für die Entwicklung der digitalen Infrastruktur als beispielhaft und bezeichnete ihn als Pionier.

Aufbauend auf den bisherigen Arbeiten präsentierte Landrat Dallinger das Zukunftskonzept des Rhein-Neckar-Kreises „auf dem Weg zum Smart-County“ – eine intelligent vernetzte Region. Der Rhein-Neckar-Kreis setzt sich dafür ein, die regionale Wirtschaft im Prozess der digitalen Transformation aktiv zu unterstützen. Dr. Lamers begrüßte es, dass sich die Region zukunftsgerichtet aufstelle, um bestmögliche Rahmenbedingungen für eine optimale Vernetzung zwischen Unternehmen, Wissenschaft, Politik, Kommunen und Verwaltung zu schaffen. Für einen erfolgreichen Umgang mit den digitalen Veränderungsprozessen ist die Vermittlung von digitalem Wissen und digitalen Kompetenzen von entscheidender Bedeutung. Landrat Stefan Dallinger und der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Karl A. Lamers stimmten darin überein, dass der Aufbau einer Digitalisierungsakademie, eines Fortbildungszentrums für praxisorientierte Wissens- und Kompetenzvermittlung digitaler Themenfelder, ein wichtiges Signal setze.

Anschließend informierte Dr. Karl A. Lamers Landrat Dallinger, dass er sich bereits vor Wochen an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt gewandt und nachhaltig gefordert habe, den Ausbau der A 5 zwischen Heidelberg und Hemsbach wieder mit der größten Priorisierung zu versehen. Die größte Priorität „vordringlicher Bedarf“ sei zwingend erforderlich, da die A 5 für die Wirtschaft der Metropolregion Rhein-Neckar in ihrer Funktion als Nord-Süd-Verbindung eine der wichtigsten Lebensadern sei.

Dr. Karl A. Lamers MdB zu politischen Gesprächen in China

Als Leiter einer Delegation der Parlamentarischen Versammlung der NATO mit 20 Parlamentariern aus elf Mitgliedsstaaten des NATO-Parlaments ist der CDU-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Heidelberg/Weinheim, Dr. Karl A. Lamers, vom 23. bis 30. Juli nach Peking und Shanghai gereist.
Bei Gesprächen im Pekinger Außenministerium, mit Vertretern des Verteidigungsministeriums, Parlamentariern und Wissenschaftlern sowie dem Gesandten der Deutschen Botschaft Dr. Christophe Eick sowie dem deutschen Generalkonsul in Shanghai, Peter Rothen, standen gemeinsame sicherheitspolitische Herausforderungen im Mittelpunkt. Insbesondere die andauernden Spannungen im südchinesischen Meer zwischen China und seinen Nachbarn waren ein wichtiges Thema der Gespräche. „In einer sehr offenen Atmosphäre konnten wir über viele sicherheitspolitisch relevante Themen diskutieren und auch unsere Sorgen direkt ansprechen“, so Dr. Lamers.

„Ein Thema, das mir besonders am Herzen liegt, ist der Dialog zwischen China und Taiwan. Seit über 35 Jahren pflege ich dorthin enge Verbindungen. Derzeit ist es von großer Bedeutung, dass die chinesische Regierung und die neugewählte Präsidentin Taiwans Tsai Ing-wen den Weg der Entspannung, den der frühere taiwanesische Präsident Ma Ying-jeou begonnen hat, fortsetzen.“
Auch die Beziehungen zwischen der NATO und Russland waren Gegenstand der Gespräche in China. Wie auf dem NATO-Gipfel in Warschau Anfang Juli bekräftigt, verfolge das Bündnis gegenüber Russland weiter einen doppelten Ansatz von Dialogbereitschaft und Verteidigung, sagte Dr. Lamers. Er verurteilte die Verletzung internationalen Rechts seitens Russland durch die Annexion der Krim scharf. Zugleich gab er zu bedenken, dass wenn internationales Recht in Europa nicht respektiert werde, das Gleiche auch in einer anderen Hemisphäre geschehen könne. Das sollten alle Staaten und Regierenden in der Welt beachten.