Dr. Karl A. Lamers bei der Amtseinführung von US-Präsident Barack H. Obama

Dr. Karl A. Lamers vor dem Kapitol in Washington bei der zweiten Amtseinführung von US-Präsident Barack Obama am 21. Januar 2013

Viele, insbesondere junge Menschen, erwarten von US-Präsident Obama, dass er die Wirtschaft ankurbelt, Arbeitsplätze schafft und die hohen Schulden abbaut. „Das ist auch in unserem Interesse“, so Lamers, „denn Schulden– und Budgetkrisen können leicht zu Sicherheitskrisen werden. Wir haben ein Interesse daran, dass Amerika stark bleibt. Die Berufung zweier überzeugter Atlantiker wie John Kerry zum Außenminister und Chuck Hagel zum Verteidigungsminister lässt hoffen, dass neben der asiatischpazifischen Ausrichtung auch die für uns so wichtigen transatlantischen Beziehungen weiter vital sind. Nur gemeinsam können die USA und Europa einen überzeugenden Beitrag zu mehr Frieden leisten“.
Besonders gefreut hat Dr. Lamers, dass US-Präsident Obama das in den USA so umstrittene Thema Klimawandel deutlich angesprochen und Taten versprochen hat. Das ist im globalen Interesse. „Ich unterstütze auch sein Sozialprogramm, insbesondere auch seine Gesundheitspolitk und seinen Einsatz für eine Reform des Waffenrechts“, so der Bundestagsabgeordnete. Nach seiner Teilnahme an der historischen Parade im Rahmen der Amtseinführung, führte Lamers politische Gespräche im Kapitol mit Parlamentskollegen aus dem Senat und dem Repräsentantenhaus.

Im US-Außenministerium und im Weißen Haus erörterte Lamers mit Beratern von US-Präsident Obama aktuelle politische Themen wie die Situation in Mali und insbesondere die gemeinsame Strategie zur Beendigung des Afghanistan-Einsatzes. „Die zweite Amtszeit wird Präsident Barack Obama nutzen, um nach Innen und Außen neue Akzente zu setzen. Wer in die Geschichte eingehen will, muss Herausragendes leisten. Das will er“, so Dr. Lamers.