Dr. Karl A. Lamers MdB: „Das Parlamentarische Patenschafts-Programm muss erhalten bleiben“

Der CDU-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Heidelberg/Weinheim, Dr. Karl A. Lamers, setzt sich für die Zukunft des Parlamentarischen Patenschafts-Programmes (PPP) ein. „Als Pate zahlreicher Schülerinnen und Schüler sowie junger Berufstätiger aus der Region, die durch das Stipendium die Möglichkeit hatten, ein Jahr in den USA zu verbringen, liegt mir die Zukunft des Programms natürlich ganz besonders am Herzen. Philipp Gerhäuser aus Heidelberg ist momentan für ein Jahr in Portland und ich möchte, dass noch möglichst viele weitere junge Menschen an diesem großartigen Programm teilnehmen können”, so Dr. Lamers.

Das amerikanische Außenministerium hatte den amerikanischen Anteil an der Finanzierung des seit 1983 existierenden Programmes halbiert. Während der Deutsche Bundestag in diesem Jahr für die ausfallenden Mittel aufkommt, ist die langfristige Finanzierung des PPP ungewiss. Dr. Lamers hat deswegen Kontakt mit Kollegen im amerikanischen Kongress sowie mit der zuständigen stellvertretenden Außenministerin aufgenommen. „Das PPP ist ein herausragendes Programm. 23.000 Jugendliche – viele davon aus unserer Region – haben bereits am Programm teilgenommen. Als Pate habe ich viele Stipendiaten aus dem Wahlkreis auf ihrem Weg begleitet. Sie alle haben vom kulturellen Austausch und den unzähligen neuen Eindrücken und Erfahrungen profitiert. Einem Erfolgsprogramm wie dem PPP darf jetzt nicht die finanzielle Grundlage entzogen werden. Gerne nutze ich daher meine internationalen Kontakte, um mich für die gesicherte Finanzierung des Programms einzusetzen und werde auch bei meinem nächsten Besuch in Washington auf eine Fortsetzung des Programmes dringen.”

Hintergrund:
Das Parlamentarische Patenschafts-Programm wurde 1983 anlässlich des 300. Jahrestages der ersten deutschen Einwanderung nach Amerika vom Deutschen Bundestag sowie dem Kongress der Vereinigten Staaten gegründet. Zahlreiche junge Menschen aus dem Wahlkreis haben seitdem von den Stipendien profitiert. Die Programmkosten werden normalerweise zu gleichen Teilen von beiden Ländern getragen. Das amerikanische Außenministerium hat seinen Finanzierungsanteil für das Programmjahr 2015-2016 halbiert.