Dr. Karl A. Lamers MdB: Langfristige Lösung für Hebammen muss gefunden werden

Der CDU-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Heidelberg/Weinheim, Dr. Karl A. Lamers, hat sich für eine tragfähige und langfristige Lösung für freiberuflich tätige Hebammen ausgesprochen: „Die Rahmenbedingungen für freiberufliche Hebammen in unserem Land haben sich in den vergangenen Jahren dramatisch verschlechtert. Der sprunghafte Anstieg der Prämien für die Berufshaftpflichtversicherung macht vielen freiberuflichen Hebammen die Berufsausübung unmöglich”, so der CDU-Bundestagsabgeordnete, der in den vergangenen Wochen von vielen Hebammen in der Sache angesprochen wurde.
Bereits in der vergangenen Legislaturperiode hatte die Bundesregierung eine interministerielle Arbeitsgruppe eingesetzt, die Vorschläge für eine tragfähige Lösung erarbeitete und auch Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe befindet sich im intensiven Dialog mit Hebammen und Versicherungswirtschaft.

„Ich danke Bundesminister Gröhe ausdrücklich für sein großes Engagement in der Angelegenheit. Die steigenden Kosten sind für viele Hebammen nicht zu stemmen. Gleichzeitig muss eine Lösung gefunden werden, die auch den Versicherern gerecht wird, die ein hohes Kostenrisiko tragen. Deswegen ist es wichtig und richtig, keinen Schnellschuss zu unternehmen, sondern eine dauerhafte und gute Lösung für Hebammen und Versicherer zu entwickeln”, sagte Dr. Lamers.
„Ich setze mich dafür ein, dass auf der Basis des Abschlussberichtes der interministeriellen Arbeitsgruppe, der momentan mit den Hebammenverbänden abgestimmt wird, zeitnah ein Modell entwickelt wird, das die flächendeckende Versorgung mit Geburtshilfen sicherstellt und die Arbeitssituation der freiberuflichen Hebammen verbessert”, so der CDU-Bundestagsabgeordnete.