{"id":7862,"date":"2024-10-14T18:46:17","date_gmt":"2024-10-14T18:46:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.karl-lamers.de\/?p=7862"},"modified":"2024-10-14T18:46:20","modified_gmt":"2024-10-14T18:46:20","slug":"ukrainischer-botschafter-makeiev-zu-besuch-bei-der-deutschen-atlantischen-gesellschaft-in-heidelberg-mannheim","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.karl-lamers.de\/en\/ukrainischer-botschafter-makeiev-zu-besuch-bei-der-deutschen-atlantischen-gesellschaft-in-heidelberg-mannheim\/","title":{"rendered":"Ukrainischer Botschafter Makeiev zu Besuch bei der Deutschen Atlantischen Gesellschaft in Heidelberg\/Mannheim\u00a0"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n\n\n\n<p>Eindrucksvoll hat der Botschafter der Ukraine in der Bundesrepublik Deutschland, Oleksii Makeiev, die angespannte Lage in seinem Heimatland aufgrund des russischen Angriffskriegs geschildert. In meinem Eingangsstatement habe ich dem Botschafter im Namen der 330 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus nah und fern, darunter auch viele Ukrainerinnen und Ukrainer, daf\u00fcr gedankt, dass er meine Einladung angenommen hat, als Gast der Deutschen Atlantischen Gesellschaft, dessenHauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Johannes Lay aus Berlin angereist war,nach Heidelberg zu kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine wichtigste Botschaft an diesem Abend war, dass es ein freies Europa nur mit einer freien Ukraine geben kann. Daf\u00fcr m\u00fcssen Deutschland und die freie Welt das Land nicht nur so lange wie n\u00f6tig unterst\u00fctzen, sondern auch alles liefern, was m\u00f6glich ist, um der Ukraine zum Sieg zu verhelfen und die territoriale Integrit\u00e4t wiederherzustellen. \u201eIch m\u00f6chte nicht in einer Welt leben, in der k\u00fcnftig nur noch derjenige das Sagen hat, der \u00fcber mehr Waffen als der Nachbar und \u00fcber das atomare Drohpotential verf\u00fcgt. In einer solchen Welt ohne Regeln und Normen, ohne Gesetz und Moral wollen wir alle sicher nicht leben. \u201c Daher hei\u00dfe es, Putin jetzt zu stoppen.<\/p>\n\n\n\n<p>Botschafter Makeiev dankte Deutschland zun\u00e4chst f\u00fcr seine milit\u00e4rische und wirtschaftliche Unterst\u00fctzung der Ukraine in dem furchtbaren Angriffskrieg Russlands gegen sein Land. Eindrucksvoll schilderte er, wie er morgens besorgt \u00fcber WhatsApp seine Mutter frage, ob es ihr gut gehe und er erst beruhig sei, wenn sie mit zwei H\u00e4kchen geantwortet habe. Die von Deutschland gelieferten Flugabwehrsysteme fingen einen Gro\u00dfteil der russischen Raketen ab. Ein Land im Krieg erleben zu m\u00fcssen, sei schrecklich. Oftmals gebe es nur 6 Stunden Strom am Tag und teilweise nur lauwarmes Wasser. Viele Kinder h\u00e4tten noch nie eine Schule von innen gesehen, weil es zu wenig Bunker gebe. Auf die Eskalationsangst in Deutschland eingehend meinte er, Russland betreibe erfolgreich Gesch\u00e4ft mit Drohungen, leeren Drohungen. Er habe schon mindestens \u201e9220\u201c geh\u00f6rt und glaube keine mehr. Die lebhafte Diskussion im Rahmen der Veranstaltung im Forum der SRH Hochschule in Heidelberg wurde vom stellvertretenden Leiter der RNZ-Politik-Redaktion, Christian Altmeier, moderiert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich m\u00fcsse es -so der Botschafter- Verhandlungen geben, aber gleichzeitig m\u00fcsse die Ukraine mit Waffen in eine gute Position gebracht sowie der diplomatische und wirtschaftliche Druck erh\u00f6ht werden. Nur dann bestehe Hoffnung auf Frieden. \u201eWir brauchen zur Zeit keine Vermittler, sondern Verb\u00fcndete.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die hochinteressante und sehr emotionale Veranstaltung wurde musikalisch mit ber\u00fchrenden Beitr\u00e4gen des Musikensembles \u201eSillya\u201c untermalt. Nach der deutschen und ukrainischen Nationalhymne endete die Veranstaltung mit dem Ausruf \u201eSlava Ukraini\u201c und in dem Bewusstsein, dass in der Geschlossenheit des Westens unsere St\u00e4rke liegt \u2013 f\u00fcr Europa und die Ukraine.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Gespr\u00e4ch mit der IHK Rhein-Neckar in Mannheim ging es dem Botschafter darum, Unternehmerinnen und Unternehmer zu gewinnen, die bereits jetzt, aber auch nach dem Krieg Russlands gegen die Ukraine wirtschaftliche Beziehungen aufbauen und beim Wiederaufbau mithelfen wollen. Ich danke der IHK f\u00fcr die M\u00f6glichkeit, ein offenes und vertieftes Gespr\u00e4ch dar\u00fcber f\u00fchren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor dem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Heidelberg hatte der Botschafter der Ukraine Gelegenheit, sich mit Oberb\u00fcrgermeister Prof. Dr. Eckart W\u00fcrzner auszutauschen und einen Eindruck davon zu bekommen, was die Stadt Heidelberg bereits heute f\u00fcr die Ukraine leistet sowie Pl\u00e4ne f\u00fcr die Zukunft zu entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Besuch auf dem Heidelberger Schloss endete ein glanzvoller Besuch des Botschafters der Ukraine in Heidelberg in schwierigen und bewegten Zeiten, der in uns allen noch lange nachwirken wird. Herzlichen Dank Monika Becker f\u00fcr die gro\u00dfartige Organisation dieser Veranstaltung.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eindrucksvoll hat der Botschafter der Ukraine in der Bundesrepublik Deutschland, Oleksii Makeiev, die angespannte Lage in seinem Heimatland aufgrund des russischen Angriffskriegs geschildert. 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