Gerhard Stratthaus MdL spricht in Wieblingen – Übertragung des Fernsehduells Merkel vs. Steinbrück

Auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Heidelberg/Weinheim Dr. Karl A. Lamers MdB kam der langjährige Finanzminister Baden-Württembergs Gerhard Stratthaus MdL am 1. September 2013 in die Scheune von Obstbau Schneider in Heidelberg-Wieblingen, um über das Thema „Europa ist mehr als der Euro“ zu referieren und das Kanzlerduell einzuläuten.
Die zahlreichen Besucher erlebten einen spannenden Vortrag des ehemaligen Finanzministers, der gekonnt über die Gründung der Europäischen Union referierte, die Bedeutung des Euros hervorhob und schlussendlich einen Bogen hin zu den aktuellen Entwicklungen in Europa spannte.
Sichtlich beeindruckt von den Ausführungen Stratthaus zeigte sich Dr. Lamers, der in seinem anschließenden Statement noch einmal die Wichtigkeit der anstehenden Bundestagswahl betonte. „Die Pläne der Opposition rund um das Thema Euro-Bond oder Schuldenunion drohen unsere gute Arbeit zu gefährden“, so Dr. Lamers. Es gäbe kein Land, das die Wirtschaftskrise so gut wie Deutschland überstanden habe, was für den Bundestagsabgeordneten ein Verdienst der schwarzgelben Bundesregierung ist. Um an diesen Erfolg anzuknüpfen, wolle er auch diese Legislaturperiode für seinen Wahlkreis Heidelberg/ Weinheim, seinem „Herzblut“, ein Direktmandat erringen. Die CDU erringt bundesweit derart viele Direktmandate, dass die Listenplätze, speziell auch in Baden-Württemberg, mehr oder weniger ohne Bedeutung sind. „Deswegen lautet mein Motto: Direkt oder gar nicht!“, betont Lamers. Das richtige Engagement für die Wiederwahl besitzt Lamers laut Vorstandsmitglied Gade: „Kein Bundespolitiker lässt sich so oft in seinem Wahlkreis sehen, wie unser Karl“.
Im anschließenden Fernsehduell lieferten sich die Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr Herausforderer Peer Steinbrück einen Zweikampf, bei dem aus Sicht der Anwesenden die Bundeskanzlerin klar die Nase vorn hatte. „Das Duell hat noch einmal deutlich gemacht, was für eine starke Kanzlerin wir doch haben!“, resümierte Dr. Lamers zum Schluss.