Gesundheitspolitik im Dienste der Menschen – Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe zu Gast bei Prof. h. c. Dr. Karl A. Lamers

„Gesundheit und Pflege gehen uns alle an“, hob der Bundestagsabgeordnete Prof. h. c. Dr. Karl A. Lamers zu Beginn der Veranstaltung am 31. August in der SRH Hochschule Heidelberg hervor, „wir wollen ein Gesundheits- und Pflegesystem, das den Menschen auch weiterhin eine qualitativ hochwertige und flächendeckende Versorgung sowie hervorragend ausgebildetes Medizin- und Pflegepersonal zu bezahlbaren Kosten gewährleistet.“ Daher habe die CDU-geführte Regierung in den vergangen vier Jahren vor allem im Bereich der Pflege vieles geleistet. So habe man Pflegeleistungen nicht nur ausgeweitet, sondern den Begriff der Pflegebedürftigkeit grundlegend reformiert, sodass nun mehr Betroffene Unterstützung erhalten können. „Wir machen Gesundheit und Pflege zukunftsfest“, fasste Lamers zusammen.

Auch Bundesgesundheitsminister Gröhe unterstrich die Qualität des deutschen Gesundheitssystems wie auch der Forschungskraft in diesem Bereich. Man könne stolz auf die Gesundheitsversorgung in unserem Land sein. Im Übrigen sei für diejenigen, die sich für medizinische Forschung in Deutschland interessieren, ein Besuch des Innovationsstandortes Heidelberg immer lohnenswert, wie der Minister zur Freude der Anwesenden Heidelbergerinnen und Heidelberger betonte.

Weiter referierte Hermann Gröhe über drei der Leitgedanken der Gesundheitspolitik der Union. Erstens gelte es, verschiedene Arztgruppen besser zu vernetzen. Dies sei beispielsweise für ambulante und stationäre Versorgung von großer Bedeutung. Zweitens wolle man die nicht-medizinischen Gesundheitsberufe aufwerten und damit die Nachwuchsförderung sichern. So habe man bereits in der vergangenen Legislaturperiode das Schulgeld in der Altenpflege abgeschafft und nach der Bundestagswahl sollen weitere Bereiche folgen. Drittens erfordere der demographische Wandel und der Mangel an Fachkräften in ländlichen Regionen, das medizinische und pflegerische Angebot auf dem Land besser zu vernetzen und die Telemedizin auszubauen, damit medizinische Versorgung unabhängiger vom Wohnort zugänglich ist. Übergeordnetes Ziel sei eine zukunftsfähige Gesundheits- und Pflegeversorgung, welche solidarisch den medizinischen Fortschritt für jedermann zugänglich macht, unabhängig von Wohnort und vom Einkommen.

Über diese und weitere Themen diskutierte der Bundesminister im Anschluss unter der Moderation von Dr. Herbert Zeuner mit den Anwesenden.

Ein Dank gilt der SRH Hochschule Heidelberg und ihrer Rektorin, Prof. Dr. Katja Rade, für die Möglichkeit, im Forum der SRH diese Veranstaltung durchführen zu dürfen, sowie der CDU Wieblingen für ihre Unterstützung bei der Organisation.