Landesminister Peter Hauk zu Besuch in Dossenheim

Zukunftsfähige Regionen, nachhaltige Landwirtschaft, gute Ernährung – mit diesen Schlagworten beschäftigte sich am Montag, 28. August 2017, eine Veranstaltung mit dem Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz des Landes Baden-Württemberg, Peter Hauk MdL, zu dem der Heidelberger Bundestagsabgeordnete Prof. h. c. Dr. Karl A. Lamers und die CDU Dossenheim eingeladen hatten.

Im idyllischen Ambiente des Gartenbaubetriebs Stöhr würdigte der Bundestagsabgeordnete Lamers die Arbeit landwirtschaftlicher Betriebe. „Landwirtschaft trägt nicht nur zur Wertschöpfung oder Herstellung von Lebensmitteln bei. Landwirtschaft, das ist auch Erhalt von Lebensqualität sowie Pflege von Kultur und Landschaft“, so Lamers, der das bäuerliche Leben und Arbeiten auf dem großelterlichen Betrieb selbst kennenlernen durfte. Auch in Zukunft solle Landwirtschaft regional stattfinden, ergänzte Landesminister Hauk in seinem Vortrag. Das Wahlprogramm der CDU sieht daher nicht nur eine Fortführung der finanziellen Unterstützung für Landwirte durch die Europäische Union vor, sondern hat außerdem einen neuen Innovationsfonds zum Ziel, mit dem ressourcen- und klimaschonende Projekte gefördert werden sollen.

Der Diplom-Forstwirt Hauk stellte weiter die Entwicklung des öffentlichen Raums in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Hierzu zähle aktuell auch eine flächendeckende Digitalisierung, damit ländliche Regionen nicht abgehängt, sondern vielmehr attraktive Investitionsstandorte werden. Auch bäuerliche Betriebe sollten von diesem technischen Fortschritt profitieren. Karl A. Lamers betonte außerdem, wie wichtig auch der Erhalt der Versorgung für den ländlichen Raum ist. „Wir dürfen nicht zulassen, dass Poststellen oder Bankfilialen schließen und kleine Ortschaften dadurch abgehängt werden“, hob er hervor. Gleiches gelte für die schulische wie auch ärztliche Versorgung.

Ein besonderes Augenmerk legten Referent und Gastgeber zudem auf die Unterstützung regionaler Produkte. Die CDU wolle niemanden erziehen oder bevormunden, zugleich gelte es aber, durch Information beim Verbraucher ein verstärktes Bewusstsein für gute, qualitativ hochwertige und eben auch heimische Lebensmittel zu schaffen. Die landwirtschaftlichen Familienbetriebe seien das Rückgrat des ländlichen Raumes, welche Produkte von bester Qualität anbieten, ergänzte Karl A. Lamers. Auch die Teilnehmer in der anschließenden Diskussion waren sich einig in ihrer Anerkennung für die Arbeit der heimischen Landwirte.

Ein besonderer Dank geht an die Familie Stöhr für das schöne Ambiente und ihre Gastfreundschaft sowie an die CDU Dossenheim für die Unterstützung der Veranstaltung.