Planspiel „Jugend und Parlament“ in Berlin

Dr. Dr. Lamers mit Nachwuchspolitiker Thomas Ponier

„Wie stressig doch die Arbeit als Abgeordneter sein kann“, stellte der Nachwuchspolitiker Thomas Ponier fest. Vom 1. bis 4. Juni schlüpfte er im Rahmen des Planspieles „Jugend und Parlament“ in die Rolle eines Abgeordneten des Deutschen Bundestages.
Der 21-jährige Thomas Ponier aus Heidelberg wurde für die Veranstaltung von Dr. Karl A. Lamers, Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Heidelberg / Weinheim, vorgeschlagen.

„Die Veranstaltung bietet jungen Leuten die Möglichkeit, den Politikbetrieb in Berlin selbst zu erleben und dabei auch zu erfahren, wie schwierig sich die Tätigkeitals Politiker häufig gestaltet, aber natürlich auch wie vielschichtig und erfüllend die Arbeit im Bundestag sein kann“, so Dr. Lamers.Mehr als 312 Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet nahmen an der Veranstaltung teil. Das Planspiel stellt dabei parlamentarische Verfahren nach, um so den jungen Teilnehmern ab 16 Jahren einen Eindruck über den Alltag und die Arbeitsweise eines Abgeordneten zu vermitteln. Der „Berliner Sitzungsmarathon“ aus Fraktionssitzungen, Gesprächen in den verschiedenen Arbeitsgruppen und Ausschüssen sowie Plenardebatten machte dabei aber auch vor den jugendlichen Nachwuchspolitikern nicht halt. Auf der Tagesordnung standen dabei die PKW-Maut, anonymisierte Bewerbungen, Freistellung bei Pflegebedarf in der Familie und die sogenannte Wahlpflicht.

Auch konnten die Jugendlichen hautnah erfahren, wie es sich anfühlt, an einer mehr als dreistündigen Debatte im Plenarsaal des Bundestages teilzunehmen und dabei auch selbst am Rednerpult die Standpunkte der Fraktion zu vertreten und zu verteidigen. Der 21-jährige „zog“ für die fiktive Partei mit dem Namen „Christliche Volkspartei“ (CVP) in den Bundestag ein. „Jugendliche für Politik zu begeistern, ist mir sehr wichtig“, betont Dr. Lamers.

Auch Thomas Ponier zieht ein positives Fazit der vier Tage in Berlin und unterstreicht, dass trotz intensiver Phasen ihm das Planspiel viel Spaß bereitet hat. Den Beruf als Abgeordneter kann er sich jedenfalls auch für sich selbst, im „echten Leben“, gut vorstellen.