Ringen muss olympisch bleiben!

„Ringen muss olympisch bleiben! Die Empfehlung des IOC, das Ringen von den Olympischen Spielen ab dem Jahr 2020 auszuschließen, ist mir unbegreiflich und nicht nachvollziehbar. Korrigieren Sie diese Entscheidung!“ Mit diesen deutlichen Worten hat sich der CDU-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Heidelberg/Weinheim Dr. Karl A. Lamers in einer bundesweiten Initiative gegen die Empfehlung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in Lausanne ausgesprochen, das Ringen als älteste Kampfsportart von den Olympischen Spielen ab dem Jahr 2020 auszuschließen.

In persönlichen Schreiben an den Präsidenten des IOC Jacques Rogge sowie an den Vizepräsidenten des IOC und Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes Dr. Thomas Bach hat er gefordert, diese Empfehlung zu überdenken und zu korrigieren. „Die Empfehlung kann man nicht akzeptieren. Ringen“, so Dr. Lamers, „ist eine der Ur-Disziplinen der Olympischen Spiele. Diese Tradition müssen wir bewahren – auch für die vielen Traditionsvereine in Deutschland“.
Lamers fordert eine weltweite Allianz der Staaten, diese Empfehlung des IOC aufzuhalten und gemeinsam bei der Vollversammlung im September dagegen zu stimmen. Lamers: „Wir müssen jetzt alles unternehmen, um uns für unseren Volkssport Ringen einzusetzen.“
In Schreiben an die Vorsitzende des Sportausschusses Dagmar Freitag sowie den sportpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundesfraktion Klaus Riegert setzt sich Dr. Lamers dafür ein, dass sich auch der Deutsche Bundestag in den zuständigen Gremien mit dieser Frage befasst.