Herzlich Willkommen

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Prof. h. c. Dr. Karl A. Lamers

herzlich willkommen auf meiner Homepage! Über Ihr Interesse freue ich mich sehr. Seit 1994 gehöre ich dem Deutschen Bundestag an. Dies ist für mich Ehre, Herausforderung und Verpflichtung. Das damit verbundene Vertrauen war und ist zugleich Ansporn für mich, Ihre Interessen und die Anliegen unserer Region engagiert in Berlin zu vertreten.

Auf den folgenden Seiten möchte ich Sie über meine Arbeit in Berlin und im Wahlkreis informieren. Darüber hinaus finden Sie alles Wichtige über die Arbeitsweise und Funktionen des Deutschen Bundestages, mein internationales Engagement sowie Besuche im Bundestag.

Meine Veranstaltungsberichte und Pressemitteilungen informieren Sie über die aktuellen politischen Themen. Falls Sie Anregungen oder Fragen haben, lassen Sie es mich bitte wissen, gerne helfen mein Team und ich Ihnen weiter. Bitte zögern Sie nicht, mir zu schreiben, denn unsere Demokratie lebt von aktiven und engagierten Bürgerinnen und Bürgern.

Herzliche Grüße


Aktuelles

Lamers fordert Freilassung deutscher Staatsbürger in der Türkei

Der CDU-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Heidelberg/ Weinheim und Leiter der deutschen Delegation in der Parlamentarischen Versammlung der NATO, Prof. h. c. Dr. Karl A. Lamers, hat sich in deutlichen Worten an den langjährigen Leiter der türkischen Delegation im NATO-Parlament und jetzigen Minister für Jugend und Sport, Osman Bak, gewandt und die umgehende Freilassung der in der Türkei inhaftierten Journalisten Deniz Yücel und Mesale Tolu sowie des Menschenrechtlers Peter Steudtner gefordert. In seinem Schreiben an Minister Bak stellte Lamers klar, dass die willkürlichen Festnahmen aller drei Staatsbürger absolut inakzeptabel seien.

„Alle drei stehen stellvertretend für die vielen Menschen, die seit Monaten unschuldig in der Türkei hinter Gittern sitzen. Das muss jetzt ein Ende haben. Ich bin überzeugt, dass beide Seiten, die Türkei und Deutschland, letztlich nur gewinnen können, wenn wir uns wieder aufeinander zubewegen. Das heißt aber: Die grundlegenden demokratischen Werte, wie Rechtsstaatlichkeit, Presse- und Meinungsfreiheit müssen dringend gewahrt werden. Das erwarte ich von unserem türkischen NATO-Partner – wie im Übrigen von jedem Mitglied unserer Allianz. Die NATO ist nicht nur ein Verteidigungsbündnis, sondern auch eine Wertegemeinschaft. Das muss sie auch bleiben!“, so der CDU-Bundestagsabgeordnete.

Lamers leitete vom 04. – 06. Oktober 2016 die Delegationsreise des Verteidigungsausschusses nach Ankara, auf den Luftwaffenstützpunkt Incirlik sowie nach Izmir. In Ankara führte er mit Kollegen aus dem Verteidigungsausschuss ein langes Gespräch mit Osman Bak und weiteren türkischen Abgeordneten über die angespannten und nach wie vor sehr schwierigen deutsch-türkischen Beziehungen.

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Bosbach kommt!

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Stellungnahme zur heutigen Abstimmung im Deutschen Bundestag

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

seit 23 Jahren bin ich Mitglied des Deutschen Bundestages. In dieser langen Zeit habe ich vieles erlebt – Höhen und Tiefen.

Der rüde Umgang mit den Gepflogenheiten des Deutschen Bundestages, nämlich den Abgeordneten die Chance zu einer umfassenden und vertieften Diskussion zum Thema „Ehe für alle“ zu nehmen, erschüttert mich. Aus reinen Wahlkampfgründen scheut sich Martin Schulz nicht, quasi über Nacht diese hochsensible Entscheidung am Freitag auf die Tagesordnung des Parlaments zu stemmen. Ein so wichtiges Thema hätte es verdient, in der nächsten Legislaturperiode offen, ehrlich und tiefschürfend besprochen und dann entschieden zu werden. Jetzt wird es durchgeprügelt. Das geht mir gegen den Kamm.

Genauso empört mich die perfide Attacke des SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz auf die Bundeskanzlerin, bei der er von einem „Anschlag auf die Demokratie“ sprach. Das ist so ungeheuerlich, dass ich sie nicht weiter kommentieren möchte. Reden Sie bitte nicht mehr von Fairness und Würde, Herr Schulz. Ihr Verhalten ist stillos und eines Kanzlerkandidaten unwürdig.

Meine heutige Entscheidung über die „Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare“ habe ich mir nicht leicht gemacht. Ich habe sie nach reiflicher Überlegung und gewissenhafter Abwägung getroffen.

Auch zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren gibt es natürlich Werte, die beispielhaft gelebt werden, Verbundenheit und Treue. Letztlich geht es um eine Verbindung, in der sich zwei Menschen lieben und Verantwortung füreinander übernehmen.

Bereits heute gibt es in der gesetzlichen Ausgestaltung kaum noch Unterschiede zwischen einer Ehe und einer Lebenspartnerschaft. Mit dem Gesetz zur Bereinigung des Rechts der Lebenspartner hat der Bundestag Unterschiede in der Behandlung von Ehe und Lebenspartnerschaft in zahlreichen Einzelgesetzen beseitigt und die rechtlichen Regelungen aneinander angeglichen.

Mittlerweile gibt es auch bereits verschiedene Möglichkeiten für gleichgeschlechtliche Paare, Kinder zu adoptieren: Ich nenne die Sukzessivadoption, die Stiefkindadoption und die Möglichkeit, im Ausland Adoptionen vorzunehmen.

In Deutschland entscheiden Jugendämter und Familiengerichte darüber, in welche Obhut Kinder gegeben werden. In jedem konkreten Einzelfall wird geprüft, ob die Adoption dem Kindeswohl dient – auch wenn ein Mann und eine Frau gemeinsam ein Kind adoptieren möchten.
Ich bin überzeugt, dass keiner in unserer Gesellschaft die Zurücksetzung oder Missachtung von gleichgeschlechtlichen Paaren wünscht. Ich jedenfalls nicht.

Innerhalb von drei Tagen soll jetzt aber ein Gesetzesvorhaben beschlossen werden, dessen Verfassungsmäßigkeit von vielen Seiten bezweifelt wird. Nach Artikel 6 unseres Grundgesetzes stehen Ehe und Familie „unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung.“ Das Bundesverfassungsgericht hat mehrfach deutlich gemacht, dass mit Ehe ausschließlich eine auf Dauer angelegte, auf freiem Entschluss und Gleichberechtigung beruhende und förmlich geschlossene Lebensgemeinschaft zwischen Frau und Mann gemeint ist.

Als Jurist hätte ich mir gewünscht, im Rahmen eines geordneten Gesetzgebungsverfahrens die Frage zu klären, ob für eine vollständige Gleichstellung eine Grundgesetzänderung nötig ist.

Die Bundeskanzlerin wollte mit ihrer Initiative gewiss den Weg dazu ebnen, nach der Bundestagswahl und einer ausführlichen parlamentarischen Beratung ein entsprechendes Gesetz auf breiter Grundlage zu verabschieden, das alle Aspekte berücksichtigt. Diese Chance hat die SPD vertan – aus Machtstreben. Schade.

All das hat mich letztlich bewogen, heute mit „NEIN“ zu stimmen.

Mein Respekt gilt allen Kolleginnen und Kollegen für ihre individuelle Gewissensentscheidung.

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